Und da kommt es wieder. Wird immer stärker und es zu verdränge- Fehlschlag. Es ist so als würde ich schlagen, schlagen mit einer dicken, fetten Holz-Axt. Verfehlen. Das würde ich und ich würde nicht das Holzstück treffen, was ich zu zielen versuchte. Konzentriert. Nein, vielmehr würde ich auf mich treffen. Die Frage ist: Was ist das Ziel und wer setzt das Ziel? Richtig. Ich. Haargenau richtig. Und ich zielte und traf mich. Fehlschlag oder Fehlschlag meinerseits, meiner Gedanken, welche doch einst so wunderbar setzten- Das Ziel. Ich denke immer, ich hätte den Vormund über mich, doch schließlich haben die Gedanken vorrang, also Vorgedanken. Nicht: Vormund. Und so passiert es. Tag für Tag. Stunde für Stunde und ich fühle mich getroffen, betroffen. Verletzt. Von mir selbst.
Schwung nehmen- Kraft. Schlagen- Kraft ausgleich. Treffen- Kraft. Getroffen- Kraft. Betroffen- Kraftlos. Und so ist man hilflos in sich selbst gefangen, in sich selbst befangen und zerfangen . Zerfangen von zerfressen. Nein es ist nicht lgisch. Muss es auch garnicht sein. Jetzt. Das Logische besteht im unlogisch sein. Zumindest jetzt. " Wo bist du?" fragte ich sie. "Einst gegangen!" antwortet sie, mit breiter, dunkler Stimme- Vom Winde verweht. Und ich fühle mich vom Winde verweht, denn ich bin nicht im hier und jetzt auch nicht im dort und schon garnicht im vorne. Ich bewege mich im luftleeren Raum, welcher vor Fülle droht zu explodieren- Zu zerplatzen. Es steht unter Strom. Mein kleines Universum, welches für mich schon viel zu groß. Viel zu groß für das, was hinein passt, welches ich zu nutzen versuche. Nicht möchte, auch nicht will. Muss. Und da ist das Ziel. Vor meinen Augen. Ich sehe es, aber ich greife daneben. Es ist doch eine Kacke. Eine verfluchte Scheiße. Könnte ich mir dauernd sagen und mein Unterbewusstsein ertönt mit einem leisen Lachen. Man ist gefangen, in Zielen, welche man zu erreichen versucht, erreichen versucht und dennoch auf einem Laufband läuft und sich ständig mit der Holz-Axt ins Bein hämmert. Trotzdem weiter rennen- Weiter- Weiter- Weiter. Das Unmögliche möglich machen und selbst mt verwundeten Beinen immer weiter hetzen. Dorthin ins Irgendwo. Dorthin, wo es besser ist- Wo es garnicht besser sein kann. Nirgendwo. Nirgendwo im Irgendwo, jedoch im. Stille. Wohl extra ausgelassen- weggelassen, da es wohl kein Wort gibt. Selbst auf den letzten Nerven noch weiter rennen, bis diese so wund sind, das man gleitet. Weiter gleitet, als zuvor. Schmerzen längst verflogen, längst beschissen. Beschissen von der Schwalbe über mir.
Und das Gefühl dabei haben, man umkreise gerade die Welt. Oder so. Man renne weg. Renne weg vor ihnen. Vor den Vielen. Wie denn? Sie werden bleiben, werden solange bleiben bis man sie überführt und bis sie wollen.
Bis sie endlich das Holz zerschlagen wollen und nicht sich selbst. Vielen Dank auch.
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