Dienstag, 6. Dezember 2011

Sie.




Und manchmal wird sie sich verändern. Sie wird für einen kurzen Augenblick -einen Moment lang- ein Ort des Traumes, ein Ort des Lebens ohne Wünsche ohne Ziele. Gedanken frei. 
Und sie ziehen davon, verändert sie so, dass all das "Ohne" wieder kommt zu mir, drumherum. Um mich und Wünsche und Ziele begüßen. Gedanken füllen. Der Augenblick. Sie ist so verschieden, doch so gleich. So nah. So fern. Mal mag ich kommen. Mal nicht. Ich begrüße erfreut und vergieße erbittert. Auf Wiedersehen, geliebte Sie.

Montag, 5. Dezember 2011

Das Bananenleid.



Und ich esse sehr gerne Bananen- Eine innerhalb drei Sekunden. Mein Rekord. 
Mein Name ist Coco. Gelb mag ich sehr. Bestimmt wegen der Bananen, gerade wegen ihnen. Wenn ich mal wieder Haarausfall habe, mir meine Knochen schmerzen, meine Augen langsam erblinden und meine Schreie meine Ähnelnden nerven- Banane. Es hilft. Sogar ziemlich gut. Erst eine, zwei, drei und bei der zehnten reicht es mir- Langsam. Mein Name ist Coco. Befriedigung pur. Ich würde nicht teilen. Mit ihnen. Eher schreie ich Schreie wieder und reize ihre Nerven. Sie denken ich besitze kein taktisches Denken. So wie sie. Weit verfehlt. Danke für die Bananen. Danke für den Schmerz. Immer wieder gerne.
Mein Name ist Coco. Ich bin ein Schimpanse.

Samstag, 3. Dezember 2011

Die Lust des Stroms.



Mich "einfach" ausgießen. Alles, fast alles beschliesse ich, ausgießen und wie eine Raupe hinabgleiten- Elegant. Ganz langsam, sehr langsam hinab. Hinabfließen in das Unbekannte- Dem Alten entfliehen, entfließen. Ganz "einfach" im Strom. Das letzte Fützchen wohl ausgewählt, wohl gewählt und wohl kaum zum mitfließen eingeladen. In diesem steckt viel. Stecken wenige Herzschläge. Sie formen den Strom, formen die Lust. Die Lust hinabzugleiten in das, was Niemand kennt. Die Raupe kennt den weg. Ist die Lust der Unlust und will ändern- Verändern. Ich freue mich. Würde mich freuen. Zu tiefst.

Freitag, 2. Dezember 2011

GOD BLESS YOU!





Und wir schliessen die Augen, wir gehen hindurch, sehen hinweg und begeben uns in eine Phase- Traum. Traumphase. Gehen über Leben, Ruhen auf Totem und Leben. Leben in Trance und scheinen zu scheinen. Es scheint zu sein das Scheinen doch der Schein trügt. Wir scheinen aus unseren Ärschen- Augen offen. Doch wir leben- noch. Scheinwelten. God bless you.

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Das Versprechen.

Und da stehe ich nun. In dieser Welt. Auf dieser Welt. Besser beschrieben ist es doch wohl doch mit "in dieser Welt". Ich bewege mich schließlich inmitten Pauls, Lauras und Gertruden, welche ebenfalls inmitten Dieters, Viktors und Renates schwimmen- Dort untergehen. Ja, sie haben alle das "Seepferdchen", doch sie blubbern trotzdem- unter. Eine endlose Spirale mit Ende. Eine lose Spirale. Endlos. Auf der Welt könnte ich einfach loslaufen. Einmal den dicken Zeh aufsetzten und mich mit diesem abstoßen- Weil es mir zu bunt wird. Zu bunt. So bunt, als hätte ich vorher den kompletten Vorrat von dem bestsortiertesten Supermarkt auf der Welt gekauf, nein, des ganzes Universums! Den Smartie-Vorrat, den Gummibärchen Vorrat und das komplette Sortiment an Lebensmittelfarbstoff. Alles zusammen hat mir einen ordentlichen kick gegeben. Ich flöste mir die Lebensmittelfarbe hinein und freute mich dabei. Mein Magen sang vor Freude (Davon ging ich aus, denn schließlich schlug er schon Purzelbume, so fählte es sich an.). Und dann kippte ich mir tonnenweise und mit ordentlichem "Kawumps" Tüten von dem Süßkram in mein Maul. Maul. Es war so weit geöffnet, dass man mich fast mit einem Nilpferd des nahe gelegenen Zoos verwechseln konnte. Und nun bluberte es noch mehr und all die bunten Dinge in meinem Magen freuten sich. Dann hatten die Menschen plötzlich Lust. Sie hatten Lust. Lebenslust IN dieser Welt. Pure Lust umgab mich und in mir überkam die Partylust meines bunten Innenlebens. 
Ich erbrach. Ich erbrach auf alles. Auf das IN. Auf all das was mich umgibt. Umgebungskotze. Alles war nun bunt. Wunderschön bunt. Und es entstanden neue Flüsse und neue Seen. Sie waren bunt. Auch bunt.
Außerirdische besuchten diese bunte Welt. Sie blieben. Eine Stunde, in welcher sie bemerkten, wie es zu stinken anfängt.
Die Umgebungskotze gelangt nun auch in ihre Nasen. Sie hatten gute Nasen. Es war schließlich auch gutes Erbrochenes und ich freute mich, dass nun endlich alles passt. Endlich das getan wurde, was getan werden musste. Einmal. Auch wenn's Niemand checkt. Mein Gott, es ist mir doch EGAL! Egal und ich scheiß darauf auch noch. Ja wortwörtlich. Doch vorher esse ich Spinat und dann bekommen all die Weltbewohner auch noch ein Hütchen. Was eine Vorstellung, doch es befriedigt mich. Diese Vorstellung.
Es wird immer brauner und brauner und so langsam merken auch die Dümmsten, dass es nicht immer so bunt bleiben wird. Verwesung. Schlicht und ergreifend- Verwesungen. Wir haben uns überfressen. Haben alles gar so falsch verstanden und wollten alles bunter. Bunter. Bunter. Verdammt bunter wollten wir es. Nichts natürliches mehr. Wir machen aus der Natur Städte, machen aus Wasser Gold und aus unserer Gesundheit machen wir Spaß. Es blinkt überall, alles lacht, alles glänzt. Niemand friert.

"Scheiß' doch auf Sauerstoff alter, auf  Wasser man, das schmeckt scheiße. Scheiße!"

Und mir fällt noch eine Sache ein, oh Gott:

"Ich bin kotzen!"

Jeder wird sich satt fressen, wird sich sein Maul zustopfen und über kurz oder lang alles erbrechen.
Aber die Welt ist bunt.
So bunt. So bunt.
Und ein Versprechen geb' ich Euch- ich schrei es hinaus in die Welt:
Die Welt wird bunt!
Das blubbern lauter!